Freiheit

Ich habe so lange darauf gewartet. Endlich hat die Uhr 12 geschlagen, es gibt kein zurück.
Meine Begierde ist groß, es gibt niemanden der mich noch aufhalten kann.
Einen Blick nach draußen erhasche ich, die Nacht ist dunkel und im Kopf das gleiche Musikstück.
Ich fühle mich startklar, es geht endlich los! Gedankenlos werde ich es vollbringen, heute bin ich dran.

In Windeseile verlasse ich meine vier Wände, als sei das Haus von Geistern heimgesucht.
Ich bleibe stehen, genieße die Stille. Ein Blick nach oben, der Himmel ist schwarz und sternenklar. Der Mond glänzt so schön.
Die Motivation nimmt nicht ab, ich brenne darauf meinen Wunsch zu erfüllen. Hat es jemand schon einmal versucht?
Durch die Gräser und an den Bäumen vorbei. Ich mache mich bereit, ich nehme Anlauf. Seid bereit für einen Anblick so obszön.

Kleine Lichter erleuchten, habe ich durch meine unruhige Art euch Menschen aus dem Schlaf gebracht?
Ich hebe ab, erlebt mit mir das Spektakel! Meine Arme ausgeweitet, die Flügel bis zum Ausmaß gespreizt.
Den leichten Wind spüre ich um meinen Körper, er will mir seinen Weg leiten. Ich spreche zu dir, ich bin nicht deine Fracht.
Mein Körper gleitet über die Dächer der Stadt. Schaut mich an in voller Natürlichkeit, fühlt euch gereizt!

Das Gefühl von der Luft getragen zu werden, es ist so schön. Ich fühle mich schwerelos und frei.
Wie ein Vogel fliege ich durch die Nacht, schaue mich um nach neuer Rast. Nichts hält mich mehr zurück, kein Leben aus Blei.


verfasst: 10.05.2018

~Mandy

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