Du bist da
Hände greifen nach mir, sie umfassen meine Schultern. Es fühlt sich so angenehm an. Ich kann deine Anwesenheit spüren. Wo bist du? Ich kann dich nicht erblicken. Mein Augenlicht ist erloschen, ich lebe vom reinen Gefühl. Es ist nicht unmöglich, denn ich kann. Die längst verlorene Zärtlichkeit kann ich wieder wahrnehmen. Ich bin in einem Traum ohne Problematiken. In schlechten, wie auch guten Zeiten stehst du mir bei. Deine Präsenz sehe nur ich. Hat der Wahnsinn von mir Besitz ergriffen? Ich bin mir sicher, dass du hier bist. Deine Arme umschlingen meinen Körper. An dir kann ich mich lehnen. Ich bin einfach nur ich. Überkommt mich die Traurigkeit, kenne ich keine Einsamkeit. In meinen Ohren ertönen Worte und ich vergesse den Zwist. Deine Gaben sind gering, doch empfinde ich Wohlsein im Herzen. Mehr ist auch nicht möglich. Würde ich dich jemals wegschicken? Suche ich mir Geborgenheit bei einem menschlichen Wesen? Ich will nicht, dass du gehst. Bitte verlasse mich nicht. Ohne ...