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Es werden Posts vom August, 2018 angezeigt.

Du bist da

Hände greifen nach mir, sie umfassen meine Schultern. Es fühlt sich so angenehm an. Ich kann deine Anwesenheit spüren. Wo bist du? Ich kann dich nicht erblicken. Mein Augenlicht ist erloschen, ich lebe vom reinen Gefühl. Es ist nicht unmöglich, denn ich kann. Die längst verlorene Zärtlichkeit kann ich wieder wahrnehmen. Ich bin in einem Traum ohne Problematiken. In schlechten, wie auch guten Zeiten stehst du mir bei. Deine Präsenz sehe nur ich. Hat der Wahnsinn von mir Besitz ergriffen? Ich bin mir sicher, dass du hier bist. Deine Arme umschlingen meinen Körper. An dir kann ich mich lehnen. Ich bin einfach nur ich. Überkommt mich die Traurigkeit, kenne ich keine Einsamkeit. In meinen Ohren ertönen Worte und ich vergesse den Zwist. Deine Gaben sind gering, doch empfinde ich Wohlsein im Herzen. Mehr ist auch nicht möglich. Würde ich dich jemals wegschicken? Suche ich mir Geborgenheit bei einem menschlichen Wesen? Ich will nicht, dass du gehst. Bitte verlasse mich nicht. Ohne ...

Das Ende

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Der Regen findet kein Ende, graue Wolken erstrecken sich über den Horizont. Das Grollen hört nicht auf, inmitten des dunklen Himmels stechen die Blitze heraus. Atmen wird zur Qual, die Luft ist so stickig. Die Welt geht nieder an der Front. Ist das der Weltuntergang von dem alle reden? Bin auf der Flucht, strecke meine Hand aus. Ich halte meine Tränen zurück, sie machen alles schlimmer. Wieso muss das passieren? Das Glas füllt sich immer schneller, jeder Tropfen bringt den Austritt näher. Wie kann ich es aufhalten, ist es noch möglich? Meine Barrieren dürfen nicht nachgeben. Die schwarze Flüssigkeit vermehrt sich, das Ende spielt sich in Zeitlupe ab. Mein Körper wird schwerer. Die Welt überdeckt ein dunkler Schleier. All die Freude und Glücklichkeit gibt es nicht mehr. Mein Lebensgeist ist verschlossen, das Schloss ist nicht zu brechen. Meine Sicht hüllt sich im Grau. Ich frage mich, wer oder was es ist, dass mich regiert. Wo bist du oder kommst du schon näher? Ist es das Ende, das end...

Liebt er mich, liebt er mich nicht?

Schlendere durch den Park, meine Gedanken sind bereits verflogen. Sie sind bei dir. Das frische grüne Gras kitzelt unter meinen Sohlen. Mein Kichern erinnert an ein kleines Mädchen. Meine Augen sind an deinem Bild hängen geblieben. Deine Stimme ertönt in meinen Ohren. Nur der Geruch von dir. Ich frage mich, ob wir zusammenpassen. Mit dir würde mein Leben einen Schwung erleben und nicht schwächen. Ich laufe weiter bis meine Beine nicht mehr wollen. Ein Blumenmeer hält mich auf. So viele schöne Farben. Pflücke ein Gänseblümchen, welch’ wunderschöne Natur. Die Blüten sind so zart. Eine Wiese wird mein Untergrund, sie erstreckt sich meterweit. So fabelhaft grünfarben. Erinnerst du dich an dieses eine Spiel. Es ist ein Teil unser aller Kindheit. Nimm dir eine Blume und zupfe einzeln die Blätter. Du fragst immer die gleiche Frage. Liebt er mich, liebt er mich nicht? Hinter jedem Petalum liegt eine Antwort. Ich fühle mich befreit. verfasst: 04.07.2018 ~Mandy

Campfire

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That night is so beautiful, it’s covered with the radiant moon. Its pendants beam. We sit around a campfire that shares the warmth. Nobody talks, we enjoy the silence. All I can hear is the rustling of leaves. Everything comforts me. Your presence, we’re a team. I watch the fire blaze away, led by the wind. Sparks rise upon, they don’t need no guidance. I sneak away, fulfill a long-termed dream. What’s wrong about a campfire song? My lifeblood lives within this guitar. Its multifarious melodies directed by me. You like my music, I know. I like your voice, you know. Do you want to sing a song? Watch you from behind, you look upon the stars. You like beautiful things that are free. Lost in thoughts I realise a fair melody from behind. Is that your old guitar? Your never changing manners, still I’m surprised. I want you to come back to me. As closer you come the warmth recurs. You’re covered in darkness but it’s okay. You’re not afar. You probably don’t notice my smile but I’...

Challenge

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What you're looking at? It's my face you stare at. Already your enemy? I wonder what is it you envy. We were never the same, you know. Nothing to bash in. You stalk me, I know. You follow my activities, watch my doing. I've got a life probably. Come on, clear up your mind. What is it you want, a quick chat? Know what I'm dealin'? Remember the day we parted? You blocked me, never surfaced me again. So what? You think that you exposed me. Expected to ruin my life? Why, girl, are you serious? Rewind the time, begin where it started. In front of everybody can be nice and clear. Behind a devilish brat. Stingily, denigrates all possible things, air of mourning all the time. Was or is there a time you're generous? Want to start a fire? If you want to I'm prepared. Hey you, I'm ready as never before. Tell me, is that another competition you want to win? That back and forth makes me sick and tired. Will I try to talk with you? Certainly not, you won't allow. ...

Allein durch die Nacht

Vor mir blitzen die Neonröhren auf. Ein wenig kann ich sehen, doch bin ich teilweise blind. Es bewegt sich nichts, der Raum füllt sich mit Schweigen. Wo seid ihr alle hin? Bis vor kurzem dachte ich an singen, tanzen und lachen. Genau hier wo wir sind. Wieso macht ihr Versprechen, die ihr nicht einhaltet? Alleine zu sein macht keinen Sinn. Hier ist es dunkel, mein Herz klopft schnell. Die Angst kriecht durch meine Knochen. Das leise Rascheln der Blätter beruhigt nur wenig. Mein Haar fliegt leblos herum. Begebe ich mich in Gefahr, wenn ich weiterlaufe? Ich weiß es nicht. Mich hat schon viel gebrochen. Es lässt mich schaudern, die lautlosen Schritte verfolgen mich. Verängstigt drehe ich mich um. Ich rufe Namen hinaus, sie sind so laut im Kopf. Bleibe weg von mir! Ein lautes Jauchzen hält mich auf. Wo bist du? Ich will dir helfen. Wo? Du ziehst mich langsam in deinen Bann. Ist es noch Grauen den ich verspüre? Verursacht von dir. Eine mysteriöse Figur gehüllt in schwarz. Holst du mich aus d...

Gefangen im Bann

Deine verhüllten Finger greifen nach mir. Lange, schwarze Nadeln schweben über meinem Kopf. Ich bin wie in einem Bann gefangen. Regungslos stehe ich hier. Ich kann nicht flüchten. Warum bin ich hier? Der Gedanke verblasst im Schatten, er kommt nicht zurück. Es fließt kein Tropf. Ich kann dich nicht deutlich sehen, doch spüre ich deine Hand an meinem Hals gleiten. Kalte Spitzen tasten sich voran. Jede Berührung hinterlässt ein leichtes Brennen auf meiner Haut. Der Schmerz lässt meinen Körper erhitzen. Ist mein Gespür verächtlich? Dieses entspannende Gefühl, was sie verbreiten. Deine Anwesenheit verspricht mir den Schutz. Du versprichst mir immer da zu sein. Für die Ewigkeit. Das Schweigen um mich herum ist unwichtig. Bitte bleibe bei mir, bewege dich mit mir. Ich will, dass du mich festhältst. Aber ist das richtig? Ein leichter Hauch lässt mich fallen. Wir sind nur zu zweit. verfasst: 02.07.2018 ~Mandy

Gestrandet

Ich bewege mich am Boden, eine unbekannte Gegend. Überdeckt von glänzenden Partikeln. Mein Körper schwimmt weiter. Ich gleite weiter durch diese glasklare Flüssigkeit. Die Welt um mich hüllt sich in Schweigen. Mein Kopf ist leer, kein Gedanke kann sich entwickeln. Wird dieser Weg ein Ende haben? Wie lange muss ich noch ausstehen? Weiß jemand Bescheid? Meine Gelenke geben langsam nach, kann kaum noch sehen. Ich brauche eine kurze Auszeit. So weit bin ich gekommen, doch ich weiß nicht wohin. Ich kenne kein Ziel. Wenn ich nach vorne schaue, ich sehe das Gleiche. Für ein neues Bild bin ich bereit. Langsam schließe ich meine Lider, ich atme tief ein. Kraftlos lasse ich mich treiben, begebe mich in das Spiel. Nichts hält mich fest, ich verspüre keinen Druck. Ich lasse mich tragen, erst dann öffne ich meine Lichter. Ich bin gestrandet, eine Insel in Monochrom. Sie ist so schön, so schlicht. Bin umgeben von Natur und Strand. Immer mehr Gewächs taucht auf. So näher, so dichter. Wo...

Verliebt

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Wieso zur Hölle, wieso? Es ist jeden Tag das gleiche, denn du läufst an mir vorbei. Mein Herz fängt an zu schlagen, ich werde nervös. Bist du ein Magier? Ich wurde mit einem Zauber belegt. Wo ist der Ausgang? Mein Kopf ist wie Brei. Was ist mit meinem Körper los? Dieser Gedanke lässt mich warm werden. Wie setze ich mich zur Wehr? Der nächste Tag, ich gehe gedankenlos zum gleichen Ort. Ich muss mich ablenken. Vom weiten sehe ich eine bekannte Figur. Nein, das bilde ich mir nur ein. Oder doch, bist du es? Meine Kopfhörer sind meine besten Freunde, sie sind immer da. Brauche neue Gedanken. Die bekannten Melodien dringen in meine Ohren. Sie tun so gut. Ich fühle mich merkwürdig, es sei es etwas anderes. Ich muss hier weg, den Gedanken an dich kann ich nicht ausschlagen. Wieso? Abends versuche ich zu schlafen, es geht nicht. Wälze mich hin und her, ich komme einfach nicht zur Ruhe. In meinem Traum stehst du wieder vor mir. Ich schaue dich an, du mich ebenso. Mein Kopf sucht nac...

Kaffee

Energy wanted, mein Kopf fängt wieder an zu singen. Wohin mit dem Schlaf? Wieso früh zu Bett gehen und tagsüber müde sein? Nichts macht Sinn. Langeweile oder Müdigkeit, Sie haben die Wahl. Nur eines steht zur Auswahl im Halbschlaf. Ich kann mich auch weiterdrehen bis der Schwindel eintritt. Oder Kaffee? Take it, win! Mocca, Espresso, Macchiato und alles was es gibt. Injiziert es mir. Direkt in die Blutbahn, werde aktiv. Hyperaktivität ist nur ein Gerücht. So vieles kann ich tun. Mehr Zeit für mich. Wie steht’s mit dir? Immer ein wenig Milch dazwischen. Der Ausgleich passt. Es wird, wenn du mischst. Eine Arbeit schreiben, Präsentationen vorbereiten oder doch der Serienmarathon? “Nur noch eine Folge!”, das ist Geschichte. Mit Energie wird es zu Binge-Watching. Die Stärke schwächt ab, immer mehr. Gelenke schwächeln und das Augenbild fliegt davon. Viel geschafft, doch so ausgelaugt. Die Sucht geht morgen weiter. Good night, well resting. verfasst: 29.06.2018 ~Mandy

1, 2, 3

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I remember that day clearly. Has it been just yesterday? Tell me, how did it happened? I barely knew you. Met you at a casual place, on a random week day. Laid my eyes on such beauty. Your face, your gestures, too. 1, 2, 3, I come a little closer. 4, 5, 6 steps I take for you. Don’t go away, please, don’t go away. I want you near by me. 1, 2, 3, I come a little closer. 4, 5, 6 steps I take for you. Don’t go away, please, don’t go away. I want you near by me. It’s not that I’ve got nothing but I really want you. Need nothing else. Cannot explain these feelings you give me. You astonish me in every way. Dear, can I have your name? Without doubt it will fit mine. My heart melts. Will you say yes if I ask you? I want you to be my girl. It’s our great day. 1, 2, 3, I come a little closer. 4, 5, 6 steps I take for you. Don’t go away, please, don’t go away. I want you near by me. 1, 2, 3, I come a little closer. 4, 5, 6 steps I take for you. Don’t go away, please, don’t go away. I want you ne...

Na und?

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Jemand soll mir sagen, was richtig ist. Sag mir, was falsch ist. Ich halte mich nicht an die Meinung anderer. Mich leitet mein Bauchgefühl. Was ich mache soll mir gut tun. Ich will Freude bereiten. So wie es ist. Niemand unterdrückt mein Denken. Ich tue, was ich tun muss. Das sagt mein Gefühl. Na und? Wenn ich verletzt werde kann ich sagen, dass es das wert war. Wieso soll ich alles so engstirnig sehen? Du siehst, dass es nichts bringt. Ich teile meine Freuden, es macht mich glücklich. Ich kann nicht jeden erreichen, es ist wahr. Na und? Ich lebe mein Leben weiter. Liebe für die Welt, für die Menschen. Und nun trinkt! Aus jeder Träne entsteht eine neue Blume. Sie machen uns einzigartig. Verschiedene Farben und Formen, alle erzählen ihre eigene Geschichte. Traurig kann jeder sein, aber ich lebe den Moment. Das Leben ist großartig. So viele Kämpfe für nichts, ich bin gelangweilt. Diese Party, sie schreibt Geschichte! Ich trage einen Schaden, wer denn nicht? Über Grenzen gehen tut unglaub...

Instabil

Es schwimmt über den weiten Ozean, am Ufer warte ich. Nichts kann es verhindern. Selbst wenn es einen anderen Weg einschlägt. Es kommt immer auf mich zurück. Die Wolken haben ihre Gedanken abgeworfen. Nichts kann den Konsum verhindern. Der weiche Boden fängt mich auf. Ich breite meine Arme aus. Was wird mich erwarten, das Glück? Ich spüre die Kälte um mich herum. Was ist los? Meine Augen erblicken das Grau. Schwarze Wolken ziehen auf, sie sind gefährlich. Ich muss flüchten. Meine Kraft reicht nicht aus. Wieso kann ich mich nicht mehr bewegen? Will zurück ins Blau. Ranken halten mich am Grund fest, Hilfe! Ein doppelter Boden würde nützen. Wie kann ich dieser Falle entkommen? Ich bin gefangen auf dieser einsamen Insel. Die Nebelschwaden werden immer dunkler. Angst zieht sich durch meine Knochen. Ich kann es schaffen, ich werde mich befreien. Es ist nicht unmöglich, bin nicht mehr der Einfaltspinsel. Ich habe es schon einmal geschafft. Mit voller Energie ist es möglich. Der Bann wird d...

From afar

I walk a long path covered in sand. That fresh perfume dances around my nose. My naked feet feel every grain, I got used to it. It doesn't feel fiery anymore, it became cold. Above I face radiant shapes. They are different as well as me. Outstretch my arm, I'm so close. Since I was a child I believed in wishes and dreams. The sky collects them until we grew old. From metres away I see people, they sit around and chat. I wonder what they're talking about. I want to know about their beings, I'm interested in their feelings. What's on your mind? My volition yearns for connections. I tried many ways to forge but I cannot withstand the crowd. At least I can bottle up my desires. Someday I will move forward, await what the day will find. From afar I spot a moving shadow, it fascinates me. Who captured me in its spell? The background fades into darker blue. Those wafts of mist turn into a solid silhouette. Why can't I shop walking? I desperately want to get closer. Is ...

Unbenannt

Jeder Tag bringt neue Aufgaben und Hürden. Entscheidungen schmieden das Leben. Es gibt viele Dinge, die uns beeinflussen. Manche Menschen greifen in unser Bestimmen ein. Der Alltag kann durch eine kleine Geste verändert werden. Wir leben im Geben und Nehmen. Ich investiere meine Energie um Neues zu schaffen. Gedanken bauen die Fantasien auf, tretet hinein. Reines Denken kann die Menschheit spalten. Was ist falsch und was ist richtig? Ich weiß nicht, ob ich mit diesem Gedanken leben kann. Kann man ihn akzeptieren? Tausende von Resultaten und Szenarien stellt sich der Kopf vor. Kein Denkbild scheint nichtig. Sich dagegen zu wehren scheint möglich, doch trübt das Gemüt. So vieles kann man probieren. Wieso bringe ich so viel Wut auf? Eine kleine, doch große Sache lässt mich toben. Gefühle zeugen keine Verbindung zur Logik. Es ist ein Teufelskreis. Ein Anstand menschlich nicht zu loben. verfasst: 27.06.2018 ~Mandy

Ausbruch

Es muss eine Lücke entstehen, ich brauche eine Distanz. Mein unendliches Denken schwindet mit einem Atemzug. Was soll ich bei meiner Rückkehr erwarten? Einen leeren Kopf, bereit um die Chancen zu nutzen. Viele Möglichkeiten zeigen dir einen Weg, viele Wege um nicht einzugehen. Drücke nicht den Abzug. Ich sollte auf Reisen gehen und Erinnerungen wieder aufleben lassen. Es ist der letzte Tanz, es hat keinen Nutzen. Der schönste Moment ist ein Flugzeug zu besteigen und in der Luft zu schweben. Dem Ziel so nah. Der Stress der letzten Wochen verfliegt. Ein Vogel bricht aus seinem Käfig aus, in die Freiheit. Ich breite meine Flügel aus und fliege Richtung Sonne. Es geht viel schneller, sobald ich dich nicht mehr sah. Weitere Gefühle will ich hinter mir lassen, darf nicht mehr weiterdenken. Ich bin bereit. Es ist mein Denken, das die Vorstellung aufrecht erhält. Simple Täuschungen, ich will nichts wahrhaben. Zurück in der Vergangenheit erblicke ich bekannte Gesichter. Was fühle ich? Das Gleic...

Mir geht es gut

Ein neuer Tag beginnt, eine erfrischende Brise weht. Ich kann es fühlen, meine Zeit ist gekommen. Für viele Jahre war ich eingesperrt, nun konnte ich endlich ausbrechen. Ich breite meine engelhaften Flügel aus und fliege in die gnadenvolle Freiheit. Meine Ohren trommeln. Auf die Plätze, fertig, los! Ich bin bereit zum Abflug in eine unbekannte Welt. Ich kann losbrechen. Hier komme ich und nie wieder zurück. Niemand wird meine Herkunft interessieren. Ich fliege durch die Luft, berühre die Wolken - sie sind so nah. Gleite bis ich es gefunden habe. Fragt jemand nach mir, wie es mir geht? Sag ihnen, dass es mir gut geht. Sollte es jemanden interessieren. All die Jahre hat mich die Schwerkraft zurückgehalten, farblose Ketten an mich gekettet - keine Gnade. Die Hindernisse sind verschwunden, meine Ängste sind verflogen. Bereit für neue Hoffnung und Träume. Ich werde aus mir wachsen und jede neue Chance ergreifen. Fehlschläge muss ich riskieren. So viel habe ich verpasst, doch nu hab ich ein ...

Kämpfen (100. Beitrag)

Kannst du es dir vorstellen? Was ist, wenn du nicht mehr du selbst? Dein Inneres hat sich verändert, es fühlt sich komisch an. Ein anderer Geist? Mir fällt auf, dass sich mein Verhalten ändert. Diese Persönlichkeit, die nicht mehr mein ist. Der Ursprung scheint verflogen und ersetzt. Wie hoch wird eine Seele gepreist? Ein anderer Mensch hat sich eingenistet. Ich weiß nicht, was ich bin. Egal was es ist, ich muss mich der Herausforderung stellen. Dir gehört nicht meine Vergangenheit. Ich werde nicht so einfach aufgeben, hoffentlich ist dir das bewusst. Macht die Zeit für dich Sinn? Alles was in meiner Macht steht werde ich einsetzen. Ich werde dich zurückschlagen. Das transluzente Blut wird fließen. Wage es nicht das Kampffeld voreilig zu verlassen, ansonsten muss ich dich zurückziehen. Hast du Angst? Ich werde dich zerschlagen. Sicherlich wirst du um Vergebung betteln, es ist mir egal. Geh' zurück von wo du herkommst. Hier wirst du nichts verpassen. verfasst: 21.06.2018 ~Ma...

Nachdenklich

Es hat mich wieder erwischt, diese komischen Gefühle breiten sich aus. Gestern habe ich ein Bild gesehen, wenige Sekunden haben schon ausgereicht. Meine Augen vergleichen, es lässt mich grübeln. Was mache ich daraus? Bin ich schockiert oder einfach nur überrascht? Ich weiß nicht, wie ich damit umgehen soll. Es reicht. Ich zwinge mich zur Konzentration, will es herausfinden, das Richtige. Mein Kopf ist leer, meine Augen weiß. Mein Inneres bewegt sich auf und ab. Ist es Liebe oder eher der Zwang zur lieben? Ist es das einzig Wichtige? Meine Gefühle erstaunen mich. Sollte mich nicht mehr wehren, es macht mich schlapp. Wenn ich könnte, würde ich dorthin gehen, wo ich mich sicher fühle. Meine Motivation lässt mich nach vorne blicken, lässt mich scheinen. Kein Schweigen. Ich will das Mädchen sein über das sich jeder wundert was ich fühle. Wieso kann ich es nicht durchbrechen? Ist es die Entfernung, droht das Interesse zu neigen? verfasst: 20.06.2018 ~Mandy

Gleichgültig

Mein Gesicht wie durch Stahl geplättet, nichts zuckt. Emotionen heruntergeschraubt, das Äußere ähnelt einem Roboter. Name ist geläufig, nichts außergewöhnliches. Ich bin die, die zuguckt. Was in mir steckt interessiert nicht jeden, mein Denken macht es glaubhafter. Durch meine Adern fließt Blut, unter meiner Haut die Stränge. Meine natürliche Farbe habe ich längst hinter mir gelassen, mich gibt es nicht als Massenproduktion. Ich quetsche mich durch die Enge. Das Aussehen ändere ich schnell, auf Ignoranz kann ich es nicht belassen. Schmerz gegen den Schmerz, es geht durch den Körper. Mein Lebensgeist wird gestärkt und lässt die Naivität hinter sich, nichts kann mich an der Nase herumführen, Gefühle sind versteckte Mörder. Die Zerstörung beginnt innerlich und dringt weiter vor. Ich bin nicht mehr ich. verfasst: 19.06.2018 ~Mandy

Danach

Wann habe ich dich das letzte Mal gesehen? Wann hast du mich gesehen? Die Jahre vergehen, doch dein Bild in meinem Kopf altert nicht, wie eine Kamera sichte ich das gesamte Gebiet. So viele, welche wie du aussehen. Versuche mich davon zu überzeugen aufzuhören, doch eine Ende finde ich nicht. Ich versuchte deinen Namen zu ertränken, im Schlaf war ich allein. Für einen Abend war es ein Erfolg, doch weitere Nächste folgen. Rede mir viele Dinge ein, mich in eine Lüge zu hüllen. War ich jemals dein? Meine Psyche spielte verrückt, Gefühle wirken noch verlangsamt. Mich selbst betrogen? Nun laufe ich durch die Welt, teste meine eigenen Sinne. Ich suche die Realität. Ich lasse mich lenken, natürliche Einflüsse entscheiden über meine Taten. Es ist meine Entscheidung sich gut oder schlecht zu fühlen. Ich kontrolliere meine Mentalität. Ich bin nicht von dir abhängig, doch sehne ich mich nach der Wärme, die wir hatten. verfasst: 19.06.2018 ~Mandy

Glück

Ich trete langsam aus dem Rahmen, prüfe mehrfach die Tür. Die Tür ist geschlossen, ich stehe in der Außenwelt. Mein Blick geht hoch zum Himmel, es ist dieses Gespür. Atme tief ein und atme aus. Ich muss mich sammeln, schaue nicht gequält. Ein breites Grinsen zeichnet sich mit meinen Mundwinkeln ab, das Gefühl zu tanzen und zu schreien macht sich breit. Ich zwicke meinen Arm, bin ich in der Realität oder in der Fantasie fern ab? Schreite weiter, ich spüre die Glieder meines Körpers, es ist soweit. Hat jemand meinen Segen nun akzeptiert und mir Glück geschenkt? Noch immer ungläubig, ich fühle mich wie benommen, laufe ich noch gerade? Meine Erfahrungen haben mich in den Weg gelenkt. Mein Herz klopft schnell, es hört nicht auf. Die Aufregung hat nicht abgenommen. Ich darf hier noch nicht aufhören, eine Rast sei mir vorerst erlaubt. So weit bin ich nun gekommen, wer hätte es jemals geglaubt. verfasst: 18.06.2018 ~Mandy

The road

Even a long street will find its end, you just need to wait. You need to be patient and endure the time. On that way you will discover a lot. Might you find a mate. Walking for hours must not be boring, every era will be prime. The road you walk is unique in its own way, it's your choice to either fake or live your aspiration. I go through my own decisions, my experiences aren't all grey. A comfortable path is hard to find, sometimes you fall into desperation. Certainly you will have to confront obstacles, they'll bring you down. Don't worry, it's okay to cry and release your emotion, it's the secret remedy that will heal your wounds. Go on, catch up your crown. Even in lonesome you can be strong. A little joy in your life is the potion. verfasst: 18.06.2018 ~Mandy