Das Ende

Der Regen findet kein Ende, graue Wolken erstrecken sich über den Horizont.
Das Grollen hört nicht auf, inmitten des dunklen Himmels stechen die Blitze heraus.
Atmen wird zur Qual, die Luft ist so stickig. Die Welt geht nieder an der Front.
Ist das der Weltuntergang von dem alle reden? Bin auf der Flucht, strecke meine Hand aus.

Ich halte meine Tränen zurück, sie machen alles schlimmer. Wieso muss das passieren?
Das Glas füllt sich immer schneller, jeder Tropfen bringt den Austritt näher.
Wie kann ich es aufhalten, ist es noch möglich? Meine Barrieren dürfen nicht nachgeben.
Die schwarze Flüssigkeit vermehrt sich, das Ende spielt sich in Zeitlupe ab. Mein Körper wird schwerer.

Die Welt überdeckt ein dunkler Schleier. All die Freude und Glücklichkeit gibt es nicht mehr.
Mein Lebensgeist ist verschlossen, das Schloss ist nicht zu brechen. Meine Sicht hüllt sich im Grau.
Ich frage mich, wer oder was es ist, dass mich regiert. Wo bist du oder kommst du schon näher?
Ist es das Ende, das endgültige Finale? Die Hände greifen bereits nach mir. Wo bin ich genau?


verfasst: 05.07.2018

~Mandy


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