Gleichgültig

Mein Gesicht wie durch Stahl geplättet, nichts zuckt.
Emotionen heruntergeschraubt, das Äußere ähnelt einem Roboter.
Name ist geläufig, nichts außergewöhnliches. Ich bin die, die zuguckt.
Was in mir steckt interessiert nicht jeden, mein Denken macht es glaubhafter.

Durch meine Adern fließt Blut, unter meiner Haut die Stränge.
Meine natürliche Farbe habe ich längst hinter mir gelassen,
mich gibt es nicht als Massenproduktion. Ich quetsche mich durch die Enge.
Das Aussehen ändere ich schnell, auf Ignoranz kann ich es nicht belassen.

Schmerz gegen den Schmerz, es geht durch den Körper.
Mein Lebensgeist wird gestärkt und lässt die Naivität hinter sich,
nichts kann mich an der Nase herumführen, Gefühle sind versteckte Mörder.
Die Zerstörung beginnt innerlich und dringt weiter vor. Ich bin nicht mehr ich.


verfasst: 19.06.2018

~Mandy

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