Maya und der Fremde - Kapitel 1 (Romance, P6)
Von Weitem konnte Maya bereits ihr Ziel sehen. Ein langer Abend würde sie dort erwarten. Dennoch konnte sie die Aufregung in sich noch unterdrücken. Die Bewegung stoppte und das Quietschen der Räder machten Maya immer nervöser. Sie atmete einmal tief ein und aus. Ein Lächeln legte sich auf ihren Lippen ab. Sie beugte sich vorsichtig zur Vorderseite des Autos und zahlte ihre Fahrt. Da die Taxifahrt relativ kurzfristig war und eine lange Strecke hinter ihnen lag, gab sie dem älteren Mann vor sich ein Trinkgeld von fünfzehn Euro. “Ich bin Ihnen so dankbar, dass Sie mich hierher gefahren haben. Ich wünsche noch einen angenehmen Abend”, verabschiedete sich Maya und stieg aus dem Taxi aus.
In letzter Zeit ist es kälter geworden. Maya fror ein wenig und knöpfte ihren Wollmantel zu. Sie wollte noch ein wenig draußen stehen bleiben und das Schloss ein wenig näher von außen betrachten. Man konnte viel darüber online lesen, aber kein Foto konnte schöner sein als das eigentliche Modell. Heute Abend fand ein Ball statt. Jeder, der sich ein Ticket ergattern konnte, durfte heute durch die Eingangspforten des berühmten Schloss Sühano treten. Der Vorverkauf für das Event lief seit drei Monaten und es war ziemlich schwierig an Tickets heranzukommen. Ursprünglich war ihr Plan gewesen den Abend mit ihrer Freundin Amanda zu verbringen. Doch leider hatte sie vor einigen Tagen einen Unfall gehabt und konnte Maya infolgedessen nicht begleiten. Da sie mit einem verstauchten Knöchel kaum gehen konnte, gab Amanda ihr Ticket an einen ihrer Kollegen ab. Maya war ein wenig betrübt, dass ihr nun keine Begleitung zur der Seite stand. Trotzdem wollte sie sich heute vergnügen und die Feier genießen.
Maya schaute auf ihr Smartphone. Es war 22:00 Uhr und es war bereit Einlass. Beim Betreten des Gebäudes fielen ihr als erstes die hellen Lichter auf. Durch die unzähligen Kronleuchter an der Decke wurde jede Ecke dieses riesigen Saales ausgeleuchtet. Nachdem ihr Ticket inspiziert wurde, trat ein junger Mann und eine ältere Frau in weißer Kleidung an ihre Seite. "Willkommen auf Schloss Sühano. Ihren Mantel können Sie mir geben. Und bitte nehmen Sie sich ein Glas Sekt und genießen den Abend", begrüßten sie beide freundlich. Maya griff zu einer der befüllen Sektflöten, erwiderte einen kurzen Dank und überblickte flüchtig das Geschehen vor sich. Es haben sich bisher viele Menschen hier versammelt und alle sind heute gut gekleidet. Sie wollte sich nicht sofort in die Menschenmassen begeben, daher suchte sie sich einen ruhigen Ort um alles im Blick zu haben. Kaum hatte sich Maya an die große Treppe gestellt, stellte sich ein Mann bei ihr vor. Geoffrey, fünfunddreißig Jahre alt, und auf der Suche nach neuen Bekanntschaften. Oder wie er es ihr beschrieb, er suche nach einem Abenteuer und sie sei dafür die perfekte Partie. In gewisser Weise fühlte sich Maya davon schon ein wenig berührt, aber sie lehnte freundlich ab und ließ ihn ohne ein weiteres Wort zu verlieren stehen. Sie kannte diese Art von Gesprächen. Es gab einige Momente, an denen sie den Reiz gefunden hat mit fremden Leuten zu flirten. Damals hatte sie noch keine große Interesse an festen Beziehungen gefunden. Dennoch wollte sie heute ihre Zeit anders verbringen. Wenn sie andere kennenlernen wollte, konnte sie in Bars oder Pubs gehen. Der Eintritt war schließlich frei und wenn sich nichts passendes gefunden hat, konnte sie einfach wieder gehen. Für heute Abend wurde jedenfalls mehr als genug Geld ausgegeben. Und einen belanglosen Flirt war ihr das nicht wert. Ein paar Meter weiter blieb sie stehen, trank mit einem großen Schluck den Sekt aus und stellte das Glas auf einem Tisch ab. Maya schaute noch ein wenig in die Menge bis ihr Blick auf einen anderen Gast fiel. Ein dunkelhaariger Mann in einem klassischen schwarzen Anzug und einem dunklen Hemd. Wie ferngesteuert begab sie sich auf die andere Ecke des Saales. Sie konnte ihre Augen nicht von ihm lassen.
In letzter Zeit ist es kälter geworden. Maya fror ein wenig und knöpfte ihren Wollmantel zu. Sie wollte noch ein wenig draußen stehen bleiben und das Schloss ein wenig näher von außen betrachten. Man konnte viel darüber online lesen, aber kein Foto konnte schöner sein als das eigentliche Modell. Heute Abend fand ein Ball statt. Jeder, der sich ein Ticket ergattern konnte, durfte heute durch die Eingangspforten des berühmten Schloss Sühano treten. Der Vorverkauf für das Event lief seit drei Monaten und es war ziemlich schwierig an Tickets heranzukommen. Ursprünglich war ihr Plan gewesen den Abend mit ihrer Freundin Amanda zu verbringen. Doch leider hatte sie vor einigen Tagen einen Unfall gehabt und konnte Maya infolgedessen nicht begleiten. Da sie mit einem verstauchten Knöchel kaum gehen konnte, gab Amanda ihr Ticket an einen ihrer Kollegen ab. Maya war ein wenig betrübt, dass ihr nun keine Begleitung zur der Seite stand. Trotzdem wollte sie sich heute vergnügen und die Feier genießen.
Maya schaute auf ihr Smartphone. Es war 22:00 Uhr und es war bereit Einlass. Beim Betreten des Gebäudes fielen ihr als erstes die hellen Lichter auf. Durch die unzähligen Kronleuchter an der Decke wurde jede Ecke dieses riesigen Saales ausgeleuchtet. Nachdem ihr Ticket inspiziert wurde, trat ein junger Mann und eine ältere Frau in weißer Kleidung an ihre Seite. "Willkommen auf Schloss Sühano. Ihren Mantel können Sie mir geben. Und bitte nehmen Sie sich ein Glas Sekt und genießen den Abend", begrüßten sie beide freundlich. Maya griff zu einer der befüllen Sektflöten, erwiderte einen kurzen Dank und überblickte flüchtig das Geschehen vor sich. Es haben sich bisher viele Menschen hier versammelt und alle sind heute gut gekleidet. Sie wollte sich nicht sofort in die Menschenmassen begeben, daher suchte sie sich einen ruhigen Ort um alles im Blick zu haben. Kaum hatte sich Maya an die große Treppe gestellt, stellte sich ein Mann bei ihr vor. Geoffrey, fünfunddreißig Jahre alt, und auf der Suche nach neuen Bekanntschaften. Oder wie er es ihr beschrieb, er suche nach einem Abenteuer und sie sei dafür die perfekte Partie. In gewisser Weise fühlte sich Maya davon schon ein wenig berührt, aber sie lehnte freundlich ab und ließ ihn ohne ein weiteres Wort zu verlieren stehen. Sie kannte diese Art von Gesprächen. Es gab einige Momente, an denen sie den Reiz gefunden hat mit fremden Leuten zu flirten. Damals hatte sie noch keine große Interesse an festen Beziehungen gefunden. Dennoch wollte sie heute ihre Zeit anders verbringen. Wenn sie andere kennenlernen wollte, konnte sie in Bars oder Pubs gehen. Der Eintritt war schließlich frei und wenn sich nichts passendes gefunden hat, konnte sie einfach wieder gehen. Für heute Abend wurde jedenfalls mehr als genug Geld ausgegeben. Und einen belanglosen Flirt war ihr das nicht wert. Ein paar Meter weiter blieb sie stehen, trank mit einem großen Schluck den Sekt aus und stellte das Glas auf einem Tisch ab. Maya schaute noch ein wenig in die Menge bis ihr Blick auf einen anderen Gast fiel. Ein dunkelhaariger Mann in einem klassischen schwarzen Anzug und einem dunklen Hemd. Wie ferngesteuert begab sie sich auf die andere Ecke des Saales. Sie konnte ihre Augen nicht von ihm lassen.
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