Finn - Kapitel 1 (Mystery, Horror, P12)
Finn öffnete die Augen und erblickte eine graue Tür. “Wo bin ich hier?”, fragte Finn laut. Es war ziemlich unwahrscheinlich, dass jemand darauf antwortete. Langsam richtete sich Finn auf, stütze sich mit den Armen vom staubigen, kalten Boden ab und schaute um sich. Der Raum bestand aus vier massiven Wänden, welche von weiten wie Beton aussahen. Weder Möbel noch ein Fenster brachten Leben herein. Diese Leere ließ es trostlos wirken. Das einzige, was sich hier befand war wirklich nur diese eine Tür. Finn stand auf und bewegte sich geradeaus in Richtung Tür. Die Berührung der Oberfläche erinnerte an kühlen Stahl. Die Türklinke wurde scheinbar aus dem gleichen Material gefertigt, wie auch die Tür. Es hatte das gleiche Gefühl unter den Fingern. Es benötigte kein großes Rütteln um die Tür zu öffnen, denn bei dieser kleinen Bewegung offenbarte sich bereits ein kleiner Spalt. Finn ergriff die Klinke und riss die Tür mit einem Ruck komplett auf. Nichts war zu sehen außer die Farben Grau und Weiß. Ohne weiter zu zögern trat Finn aus der Pforte und erblickte eine Schneelandschaft, in welcher ein Weg zu erkennen war. Als Abgrenzung war der Pfad an jeweils linker und rechter Seite mit dunklen, teils schneebedeckten Tannen bestückt. Finn versuchte die Umgebung näher zu betrachten in Hoffnung ein Stück Leben zu entdecken. Anstatt ein Lebewesen zu finden, staute sich allmählich ein Nebel zusammen. “Was zur…”, fing Finn den Satz an und wurde durch die im Hintergrund zufallende Tür unterbrochen. Wieder der Natur gewidmet, wurde die Sicht immer unklarer. Finn wollte einfach nur noch weg, da sich auch langsam die Kälte auf der Haut spürsam machte. Und so ging Finn nun los und lief geradeaus in das Unbekannte.
Ein langer, weißer Pfad offenbarte sich, aber es schien kein Ende zu geben. Bis sich eine große Tanne in Finns Blickwinkel befand. Er teilte den Weg in zwei schmale Pfade und Finn musste sich entscheiden, welchen Verlauf es nehmen sollte. Ein Blick nach links, ein Blick nach rechts. Finns Bauchgefühl sagte spontan rechts und so ging es weiter. Der Weg blieb optisch unverändert, aber diese Schneewanderung sollte ein Ende finden. Finn erkannte eine Höhle. Mit etwas Glück war es darin nicht so kalt und mit leichten Zögern begab sich Finn hinein. Was verbarg sich hinter diesen Steinmauern und welche Kreaturen verschwanden in ihrer Dunkelheit? Einige Schritte weiter merkte Finn ein Platschen unter den Schuhen. Die Höhle war nicht nur auf eine angenehme Weise kühl, sondern war auch sehr feucht. Finn packte die Neugier und wollte die gesamte neue Umgebung erkunden. Weiter in die Tiefe hinein bemerkte Finn ein Leuchten. Auf einem großen Stein lag eine funktionierende Taschenlampe, welche scheinbar auch unbeschädigt war. Aber wer hat sie hier gelassen und vor allem wieso? Finn fühlte sich mutig und ergriff die Lampe. Vielleicht gab es noch einen anderen Ausgang, aus welchem Finn einen Weg in die Normalität wiederfand. Aber wer nicht wagt, der nicht gewinnt, Finns Lebensmotto.
Alles was Finn fand waren Felswände. Glänzend, nasse Felswände. Hier war wirklich nichts zu finden. Noch nicht einmal der Besitzer der Taschenlampe. So langsam kam Finn die Sache komisch vor. Bisher fühlte sich alles wie ein merkwürdiger Traum an. Aber so langsam konnte Finn die feuchte Kälte auf der Haut spüren. Es musste also alles echt sein. Wie ist es aber dazu gekommen, dass sich Finn in dieser Situation befand? Diese Frage sollte unbeantwortet bleiben. Finn bewegte sich weiter geradeaus um die Antwort zu finden. Weiter vorn machte Finn die erste Entdeckung. Inmitten der Höhle wurden Zellen gebaut und entlang des Ganges gab es noch mehr Verließe mit Türen aus Metallstangen. “Wow, krasses Ding”, sagte Finn voller Erstaunen. Unter Lichteinstrahlung näher betrachtet, konnte man auch einige Skelette sehen. Sie wurden mit Hilfe von eisernen Hand- und Fußfesseln an den Wänden festgehalten. Allein der Gedanke an dieser Qual der Einschränkung sich an der juckenden Nase kratzen zu wollen, obwohl es nicht geht, ließ Finn kurz auflachen. Finn hingegen konnte sich frei bewegen und konnte alles tun was das Herz begehrte. Abgewandt von den menschlichen Überresten machte sich Finn weiter auf den Weg. Die Höhle schien viel größer zu sein als es sich Finn vorgestellt hatte. Weiter durch dieses Gestein fanden sich immer mehr Knochen, wie auch fleischlose Schädel. Erneut traf Finn auf eine Abzweigung. Dieses Mal bestand die Wahl zwischen drei Wegen. Nur mit dem Unterschied, dass dem rechten eine Spur aus einzelnen Knochen vorging. Diese Entscheidung fiel Finn einfach, da nun die Neugier das Steuer ergriffen hat. Also folgte Finn dem Weg aus Knochen.
Ein langer, weißer Pfad offenbarte sich, aber es schien kein Ende zu geben. Bis sich eine große Tanne in Finns Blickwinkel befand. Er teilte den Weg in zwei schmale Pfade und Finn musste sich entscheiden, welchen Verlauf es nehmen sollte. Ein Blick nach links, ein Blick nach rechts. Finns Bauchgefühl sagte spontan rechts und so ging es weiter. Der Weg blieb optisch unverändert, aber diese Schneewanderung sollte ein Ende finden. Finn erkannte eine Höhle. Mit etwas Glück war es darin nicht so kalt und mit leichten Zögern begab sich Finn hinein. Was verbarg sich hinter diesen Steinmauern und welche Kreaturen verschwanden in ihrer Dunkelheit? Einige Schritte weiter merkte Finn ein Platschen unter den Schuhen. Die Höhle war nicht nur auf eine angenehme Weise kühl, sondern war auch sehr feucht. Finn packte die Neugier und wollte die gesamte neue Umgebung erkunden. Weiter in die Tiefe hinein bemerkte Finn ein Leuchten. Auf einem großen Stein lag eine funktionierende Taschenlampe, welche scheinbar auch unbeschädigt war. Aber wer hat sie hier gelassen und vor allem wieso? Finn fühlte sich mutig und ergriff die Lampe. Vielleicht gab es noch einen anderen Ausgang, aus welchem Finn einen Weg in die Normalität wiederfand. Aber wer nicht wagt, der nicht gewinnt, Finns Lebensmotto.
Alles was Finn fand waren Felswände. Glänzend, nasse Felswände. Hier war wirklich nichts zu finden. Noch nicht einmal der Besitzer der Taschenlampe. So langsam kam Finn die Sache komisch vor. Bisher fühlte sich alles wie ein merkwürdiger Traum an. Aber so langsam konnte Finn die feuchte Kälte auf der Haut spüren. Es musste also alles echt sein. Wie ist es aber dazu gekommen, dass sich Finn in dieser Situation befand? Diese Frage sollte unbeantwortet bleiben. Finn bewegte sich weiter geradeaus um die Antwort zu finden. Weiter vorn machte Finn die erste Entdeckung. Inmitten der Höhle wurden Zellen gebaut und entlang des Ganges gab es noch mehr Verließe mit Türen aus Metallstangen. “Wow, krasses Ding”, sagte Finn voller Erstaunen. Unter Lichteinstrahlung näher betrachtet, konnte man auch einige Skelette sehen. Sie wurden mit Hilfe von eisernen Hand- und Fußfesseln an den Wänden festgehalten. Allein der Gedanke an dieser Qual der Einschränkung sich an der juckenden Nase kratzen zu wollen, obwohl es nicht geht, ließ Finn kurz auflachen. Finn hingegen konnte sich frei bewegen und konnte alles tun was das Herz begehrte. Abgewandt von den menschlichen Überresten machte sich Finn weiter auf den Weg. Die Höhle schien viel größer zu sein als es sich Finn vorgestellt hatte. Weiter durch dieses Gestein fanden sich immer mehr Knochen, wie auch fleischlose Schädel. Erneut traf Finn auf eine Abzweigung. Dieses Mal bestand die Wahl zwischen drei Wegen. Nur mit dem Unterschied, dass dem rechten eine Spur aus einzelnen Knochen vorging. Diese Entscheidung fiel Finn einfach, da nun die Neugier das Steuer ergriffen hat. Also folgte Finn dem Weg aus Knochen.
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