Finn - Kapitel 3 (Mystery, Horror, P12)
Es hatte nicht lange gebraucht bis Finn wieder die Augen öffnete und die Wand über sich anschaute. Finn strich die Hände über die Fläche unter sich und spürte etwas weiches. Halb aufgestanden erblickte Finn ein Bett mit einer dunkelblauen Bettdecke. Ein Blick nach links verriet, dass sich das Gestell in der Ecke des Raumes befand. Eine vergilbte Tapete begrüßte Finn. Automatisch drehte sich Finns Kopf nach rechts in das restliche Zimmer und erblickte die Gesellschaft. Finn wurde von einer Frau beobachtet, es musste diese Kreatur von vorhin gewesen sein. Ein blasses Gesicht, welches von langen, schwarzem Haar umrahmt wurde. Ohne weiter nachzudenken sprach Finn die Frau in einer ruhigen Tonlage an, “Vivian, bist du das?”. Innerhalb von Sekunden verließ sie das Zimmer, als wäre sie ein erschrockenes Tier. Finn war verwundert. Nicht davon, dass sie einfach weggelaufen ist, sonders dass sie Vivian, einer damaligen Kindheitsfreundin, vom Aussehen her sehr ähnelte. Finn wäre ihr am liebsten gleich hinterher gelaufen. Aber diese Begebenheit war zu verwirrend und etwas hielt Finn zurück. Zuerst musste sich Finn erst einmal wiederfinden und sich die Fragen beantworten, ‘Wo bin ich hier und was mache ich hier?’. Finn befand sich in einem kahlen Raum. Er erinnerte aber nicht unbedingt an den, in welchem Finn anfangs erwachte. Hier war es spärlich eingerichtet, aber zumindest befand sich hier ein Bett und einige Fenster wurden in den Wänden eingebaut. Aus Neugier öffnete Finn die Gardinen eines Fensters und musste mit Entsetzen feststellen, dass dieses Fenster zugemauert wurde. Aus leichter Panik öffnete Finn folglich sämtliche Gardinen in diesem Raum. Leider konnte diese Aktion Finns Panik nicht eindämmen, denn der Anblick hat sich nicht geändert. Sämtliche Fenster wurden mit Ziegelsteinen geschlossen. Finn wusste nicht weiter. Welchen Plan sollte Finn nun verfolgen; aus diesem merkwürdigen Haus flüchten oder dieser mysteriösen Frau folgen? Auf jeden Fall musste Finn dieses Zimmer verlassen.
Das vermutlich Schlafzimmer wurde von keiner Tür verschlossen. Finn ging durch den bestehenden Türrahmen und betrat somit auch gleich den Hausflur. Ein wenig weiter geradeaus konnte Finn ein Treppengeländer sehen. Dieses Haus musste also mehrstöckig sein. Es war schwer etwas erkennen zu können, da auch die großen Fenster im Flur blickdicht geschlossen wurden. Das einzige was jetzt noch Licht spenden konnte war einer von zwei großen flackernden Kronleuchter über Finns Kopf. Der andere Leuchter, welcher sich an der entgegengesetzten Seite befand, schien hingegen nicht funktional zu sein. Finn entschied sich dafür dieses Gebäude zu verlassen und einen Weg nach Hause zu finden. Diesen gruseligen Ort konnte man sich nicht freiwillig antun. Daher rannte Finn die Treppe hinunter und zerrte an der Klinke der teilweise gläsernen Eingangstür. Aber sie war verschlossen, denn die Tür bewegte sich kein einziges Stück. Nun konnte Finn aber erkennen, wo sich dieses Haus befand. Es war am Strand und man konnte von Weitem sogar das Meer sehen. Strandhäuser waren zwar cool um zu Feiern, aber in einem widerwillig gefangen zu sein, war das komplette Gegenteil. Die Panik setzte wieder ein und Finn drehte sich mit dem Rücken zur Tür und rutschte mit dem Gesäß runter zum Boden. “Das kann doch nicht möglich sein. Was zur Hölle mache ich hier? Und wieso läuft hier jemand rum, der wie Vivian aussieht?”, fragte Finn panisch sich selbst. Und wie auf ein Zeichen erblickte Finn ‘Vivian’ am oberen Ende der Treppe wieder. “Vivian?”, fragte Finn ungläubig. Die Frau ging von der Treppe weg und verschwand wieder in der Dunkelheit. “Vivian!”, rief Finn hinterher, rannte die Treppe hinauf und versuchte ihr zu folgen.
Wieder in der ersten Etage angekommen, blickte Finn sofort in die Richtung in der ‘Vivian’ sichtbar verschwunden ist. Niemand war zu sehen, aber Finn folgte dennoch der Spur. Abgesehen von der sofort erkennbaren Tür, versteckte sich auch ein verwinkelter Gang auf dieser Seite. Durch einen einzelnen Leuchter an der Decke, konnte man fünf weitere Türen sehen. Und die letzte am Ende des Ganges ging gerade zu. Dort musste sie sich aufhalten. Vorsichtig tastete sich Finn vor. Erst jetzt fiel Finn die Aufmachung des Flures auf. Im Gegensatz zu dem ersten Zimmer, war der Flur komplett eingerichtet. Die vorherigen Besitzer steckten offenbar eine Menge Geld in die Einrichtung. Nun war das Gebäude aber verlassen. Ohne weiter nachzudenken öffnete Finn die Holztür vor sich und ging hinein.
Das vermutlich Schlafzimmer wurde von keiner Tür verschlossen. Finn ging durch den bestehenden Türrahmen und betrat somit auch gleich den Hausflur. Ein wenig weiter geradeaus konnte Finn ein Treppengeländer sehen. Dieses Haus musste also mehrstöckig sein. Es war schwer etwas erkennen zu können, da auch die großen Fenster im Flur blickdicht geschlossen wurden. Das einzige was jetzt noch Licht spenden konnte war einer von zwei großen flackernden Kronleuchter über Finns Kopf. Der andere Leuchter, welcher sich an der entgegengesetzten Seite befand, schien hingegen nicht funktional zu sein. Finn entschied sich dafür dieses Gebäude zu verlassen und einen Weg nach Hause zu finden. Diesen gruseligen Ort konnte man sich nicht freiwillig antun. Daher rannte Finn die Treppe hinunter und zerrte an der Klinke der teilweise gläsernen Eingangstür. Aber sie war verschlossen, denn die Tür bewegte sich kein einziges Stück. Nun konnte Finn aber erkennen, wo sich dieses Haus befand. Es war am Strand und man konnte von Weitem sogar das Meer sehen. Strandhäuser waren zwar cool um zu Feiern, aber in einem widerwillig gefangen zu sein, war das komplette Gegenteil. Die Panik setzte wieder ein und Finn drehte sich mit dem Rücken zur Tür und rutschte mit dem Gesäß runter zum Boden. “Das kann doch nicht möglich sein. Was zur Hölle mache ich hier? Und wieso läuft hier jemand rum, der wie Vivian aussieht?”, fragte Finn panisch sich selbst. Und wie auf ein Zeichen erblickte Finn ‘Vivian’ am oberen Ende der Treppe wieder. “Vivian?”, fragte Finn ungläubig. Die Frau ging von der Treppe weg und verschwand wieder in der Dunkelheit. “Vivian!”, rief Finn hinterher, rannte die Treppe hinauf und versuchte ihr zu folgen.
Wieder in der ersten Etage angekommen, blickte Finn sofort in die Richtung in der ‘Vivian’ sichtbar verschwunden ist. Niemand war zu sehen, aber Finn folgte dennoch der Spur. Abgesehen von der sofort erkennbaren Tür, versteckte sich auch ein verwinkelter Gang auf dieser Seite. Durch einen einzelnen Leuchter an der Decke, konnte man fünf weitere Türen sehen. Und die letzte am Ende des Ganges ging gerade zu. Dort musste sie sich aufhalten. Vorsichtig tastete sich Finn vor. Erst jetzt fiel Finn die Aufmachung des Flures auf. Im Gegensatz zu dem ersten Zimmer, war der Flur komplett eingerichtet. Die vorherigen Besitzer steckten offenbar eine Menge Geld in die Einrichtung. Nun war das Gebäude aber verlassen. Ohne weiter nachzudenken öffnete Finn die Holztür vor sich und ging hinein.
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